Grafikdesigner aus Hessen kapert website seines Auftraggebers wegen „angeblich unbezahlter Rechnung“

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Frank Jonen, Grafiker aus Idstein „kaperte angeblich“ die Seite seines Auftraggebers fitnesssf.com aus der San Francisco Bay Area wegen „angeblich unbezahlter“ Rechnungen… Hört sich erstmal sehr spektakulär an, nicht wahr? Die Kommentatoren bei w&v sind recht geteilter Meinung. Aber wie kann sich auch sonst ein „kleiner dienstleistender Grafikdesigner“ gegen einen „Konzern“ im fernen Amiland wehren?

So sehr man auch Verständnis für solch eine Aktion hätte, aber die Sache sieht bei näherer Betrachtung doch recht dubios aus.

Ist es ein Hilferuf oder ganz trickiger linkbait? Merkwürdiger Weise kann eine alte Seite von fitnesssf.com nicht bei wayback machine gefunden werden. http://web.archive.org/web/*/http://fitnesssf.com/

Facebookseiten, auf die der Kollege in seinem offenen Brief (am Fusse der Fitness SF) verlinkt, existieren nicht. Fitness SF hat offensichtlich seine  Facebookprofile schnell gelöscht, in dem wirren Glauben, damit einem Shitstorm in den eigenen Kommentaren entgehen zu können.

Frank Jonen himself hat eine Seite ohne Impressum und der Eigentümer der url ist laut who is who bei networksolutions auch gut versteckt: www.frankjonen.com

Und ein amerikanisches Unternehmen in San Francisco lässt es zu, dass sich als Eigentümer seiner firmeneigenen Domain ein Frank Jonen aus Idstein, Hauptstrasse 15 eintragen zu lassen?…

Sorry, das sind mir doch einige Ungereimtheiten zuviel…

Wenn am Ende herauskäme, dass es sich hierbei um eine besonders „kreatiefe“ Werbeaktion handeln würde (für wen auch immer), dann fiele mir dazu wirklich nix positives ein. Aber es gibt ja bestimmt Social Media Spezialisten, die uns das ganz genau erklären können, nicht wahr?

Damit keine Missverständnisse auftauchen. Selbstverständlich sollte es selbstverständlich sein, dass Auftraggeber Ihre Dienstleister, egal welcher Couleur, zeitnah vollumfänglich bezahlen.

1 Kommentar zu "Grafikdesigner aus Hessen kapert website seines Auftraggebers wegen „angeblich unbezahlter Rechnung“"

  1. Bert Olson | 16. Februar 2013 um 19:14 |

    Windig, windig das ganze. Hauptsache irgendwie Aufmerksamkeit schaffen – der Rest ist dann angeblich egal.

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