Deutsche Stiftung Denkmalschutz präsentiert sich in Bad Homburg

von Deutsche Stiftung Denkmalschutz | 18 ihrer Förderprojekte präsentiert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) vom 13. April bis zum 1. Mai 2011 in den Louisen-Arkaden in Bad Homburg, Louisenstr. 72-82. Denkmale unterschiedlicher Gattungen aus ganz Deutschland werden in einer Fotoausstellung gezeigt. Dazu gehört die mächtige Wismarer Georgenkirche ebenso wie die „Alte Kapelle“ im bayerischen Regensburg oder der Leuchtturm „Roter Sand“ in der Wesermündung. Aus Hessen wird Schloss Romrod in der Nähe von Alsfeld vorgestellt.

Schloss Romrod ist eine im 16. Jahrhundert durch die Landgrafen von Hessen im Renaissancestil umgebaute Burg, die vornehmlich als Jagdschloss genutzt wurde. 1937 gelangte das von einer hohen Mauer umschlossene Ensemble aus Kanzleiturm, Herrenhaus mit Dienerbau und Küchentrakt an das Land Hessen; nach unterschiedlicher Nutzung stand es seit 1970 leer und verfiel bedrohlich. 1999 von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz übernommen und bis 2002 denkmalgerecht saniert, wird sie nun vom smartighotel Schloss Romrod und der DenkmalAkademie der DSD genutzt und mit neuem Leben gefüllt.

Seit ihrer Gründung vor 25 Jahren hat die private Bonner Stiftung dank der Spenden von bisher über 190.000 Förderern und erheblichen Mitteln der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, mehr als 460 Millionen Euro für rund 3.800 bedrohte Denkmale in ganz Deutschland zur Verfügung stellen können.


Allein in Hessen konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz in den vergangenen 25 Jahren über 100 Projekte fördern. Zu den mit Hilfe der DSD sanierten Denkmalen zählen in der Umgebung von Bad Homburg das barocke Bürgerpalais „Haus Pfeiff“ in Oberursel, dieReinhardskirche und die Saline in Bad Nauheim, das Riedeselsche Burgmannenhaus in Friedberg, das “Bassenheimer Palais” in Oberreifenberg und die Ölmühle in Niederdorfelden.

Trotz der eindrucksvollen Rettungsbilanz der letzten 25 Jahre warnt die Stiftung vor einem Nachlassen der Bemühungen: viele Bauten bundesweit benötigen akute Hilfe, damit sie für die nächsten Generationen erhalten werden können.

Die Ausstellung ist bis zum 1. Mai 2011 in den Louisen-Arkaden zu besichtigen.


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