Next door to Paris

Driving past The Maine River in Frankfurt on Twitpic

© twitter.com/parishilton

von Axel Porsch | Mainhattans Bembelschickeria fühlt sich düpiert. Der noble Pure Platinum Club in der Taunusstrasse mitten im Bahnhofsviertel war Paris Hilton offensichtlich nicht chic genug und so machte sie sich lieber einen buntenAbend mit ihrem Lebens-, ähh Partyabschnittsbegleiter Doug Reinhardt in Ihrem Deluxe-Room im Roomers. Micky Rosen hatte ihr ja laut BILD Frankfurt auch ein paar nette toys zum erotisierenden Amusement in die Suite bringen lassen. Vielleicht befanden sich aber nur einige Six Packs des ominösen, prickelnden Rich Prosecco zuviel in der Minibar?

Wer kann es ihr jedoch verdenken? 20 Euronen Eintritt für das verehrte Publikum in einer Table Dance Bar im Frankfurter Bahnhofsviertel sind einfach nur billig. 20 Euronen, um Paris Hilton beim schwoofen zuzuschauen…


Man mag von Paris halten, was man will, aber so verstrahlt kann Sie gar nicht sein, um nicht kurz vor Toresschluss zu bemerken, dass Sie einem Club, der in seiner linkliste nur Puffs in der gesamten BRD aufführt, als Zirkuspferdchen dienen sollte.

Wie schrieb der interessierte Gast Frank aus Berlin im Gästebuch des Etablissements: „…hi, bin demnächst mal in frankfurt und wollt mal fragen wie es bei euch so abläuft in punkto vollstrip usw. ziehen all euro mädels komplett blank oder bis string??? ist bei euch körperkontakt sprich anfassen erlaubt bis zum gewissen maße oder wie in vielen läden in deutschland nicht???
gruß aus Berlin…“

Ob sich Prinz Prolldi, Marcus Eberhard Edward von Anhalt sich fernmündlich bei seinem Adoptiv-Papa, Frédéric von Anhalt, geborener Hans-Robert Lichtenberg, verheiratet mit Zsa Zsa Gabor, ausgeweint hat, war bis Redaktionsschluß nicht zu klären. Seine Kommentare über seine über zig Ecken „Anverwandte“ waren eigentlich nicht druckreif, wurden aber von den Boulevardmedien dankbar aufgegriffen und einer breiteren Leserschaft zugänglich gemacht. Wenn da mal nicht ein paar Anwälte die Ohren gespitzt haben.

Nun gut – nun ist Paris also in Milano, Venedig or elsewhere.

Inzwischen erreichte BlickFrankfurt auch eine Stellungnahme von Pleon Publico Austria, der PR Agentur des Werbepartners von Miss Hilton,  Rich® Prosecco aus Ischgl: „Paris Hilton war komplett nüchtern, im Hotel waren bei ihrer Abreise sogar noch alle Flaschen verschlossen“.

Im übrigen hatte Günther Aloys, der Erfinder von Rich Prosecco und König von Ischgl seiner Werbe-Ikone dringendst von den Aktivitäten in Frankfurter Bahnhofsviertel abgeraten.

Laut BILD Frankfurt überschlagen sich die beteiligten Akteure inzwischen mit ihren „Schadensersatzforderungen“. Die Summen differieren nicht unerheblich und reichen von 160 € (Protzprinz MvA) bis 700.000 € (Manager Michael Marx) von der Agentur Abendstern. Auf seiner website schwadroniert Michael Marx:

Achtung!

Aufgrund des Skandals am 11. & 12. September 2009 in Frankfurt, vertreten wir Paris bis auf weiteres nicht mehr. Erst wenn alle Kunden von Seiten Paris Hilton entschädigt wurden und zudem eine Entschuldigung ausgesprochen wurde, kann man über eine weitere Zusammenarbeit reden.

Na Holla, da wird Paris aber richtig traurig sein. Herr Marx ist übrigens auch Journalist, Fotograf, Modelmaker, Künstler und last but not least auch noch „Presseattaché des Königs von der Hohoe Ghana. Seine Hoheit König Cephas Bansah, der in Ludwigshafen lebt und von dort aus sein Volk in Ghana regiert, ist über Herrn Marx auch als Entertainer und Grüss-August zu buchen.

Kommentar hinterlassen zu "Next door to Paris"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*